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R-Kurs · Kapitel 2 · Vektoren in R

Vektoren

Vektoren anlegen

Ein Vektor bündelt mehrere Werte gleichen Typs. Man erzeugt ihn mit c() (combine). length() gibt die Anzahl der Elemente, mode() den Datentyp.

R
ein.Vektor <- c(10, 15, 17, 34, 100)
length(ein.Vektor)   # Anzahl Elemente
mode(ein.Vektor)     # Datentyp
Ausgabe
[1] 5
[1] "numeric"

Ein Vektor kann auch Text (character) enthalten:

R
noch.ein.Vektor <- c("ich", "du", "er")
mode(noch.ein.Vektor)
Ausgabe
[1] "character"

Komponentenweise rechnen

Rechenoperationen wirken auf jedes Element gleichzeitig:

R
ein.Vektor^2       # jedes Element quadrieren
ein.Vektor + 1     # zu jedem Element 1 addieren
Ausgabe
[1]   100   225   289  1156 10000
[1]  11  16  18  35 101

Indizierung

Der Zugriff auf einzelne Elemente erfolgt über [ ] — R zählt ab 1:

R
noch.ein.Vektor[2]   # zweites Element
Ausgabe
[1] "du"
Mini-Aufgabe

a) Lege mein.Vektor mit den Werten 9, 8, 7, 6 und dein.Vektor mit „wer”, „wie”, „was” an. b) Gib die Datentypen aus. c) Bestimme die Länge von mein.Vektor. d) Lass dir das dritte Element von dein.Vektor ausgeben.

Lösung zeigen
R
# a) Objekte anlegen
mein.Vektor <- c(9, 8, 7, 6)
dein.Vektor <- c("wer", "wie", "was")
# b) Datentypen
mode(mein.Vektor)
mode(dein.Vektor)
# c) Länge
length(mein.Vektor)
# d) drittes Element
dein.Vektor[3]
Ausgabe
[1] "numeric"
[1] "character"
[1] 4
[1] "was"

Abruf-Quiz

Frage 1 / 2

Mit welcher Funktion legt man in R einen Vektor an?