Kapitel 6 · Stetige Zufallsvariablen und Verteilungen
Stetige Zufallsvariablen & Dichte
Was ist eine Dichte?
Eine Zufallsvariable heißt stetig, wenn es eine Funktion gibt mit
heißt Wahrscheinlichkeitsdichte. Entscheidend: Nicht der Funktionswert, sondern die Fläche unter ist eine Wahrscheinlichkeit. Daraus folgt die Normierung:
Punkte haben Wahrscheinlichkeit null
Eine Besonderheit stetiger Zufallsvariablen:
Eine Fläche der Breite 0 hat keinen Inhalt. Deshalb sind die Intervallgrenzen egal:
Verteilungsfunktion
Die Verteilungsfunktion ist das Integral der Dichte:
Sie ist stetig und monoton wachsend von 0 auf 1. Umgekehrt ist die Dichte die Ableitung: . Für Intervalle gilt
Klausurfalle: Bei diskreten ZV ist eine Treppenfunktion, bei stetigen eine glatte Kurve. Und gilt nur im stetigen Fall.
Übungsaufgaben
Übungsaufgabe Von der Dichte zur Verteilungsfunktion (Skizzieren)
Skizziere zu den abgebildeten Dichtefunktionen jeweils die zugehörige Verteilungsfunktion
Die Dichten haben drei typische Formen (konstant, ansteigend, abfallend bzw. dreieckig). Nutze die Beziehung „Fläche unter = Höhe von ” und die Randbedingungen links, rechts.
Lösung
0/6 aufgedecktÜbungsaufgabe Wahrscheinlichkeiten aus einer Dichte ablesen
Die Dichtefunktion einer stetigen Zufallsvariable ist symmetrisch um und auf dem Bereich definiert (Gesamtfläche 1). Bestimme — möglichst durch „Anschauen” — die folgenden Größen:
a) b) c) d) e) f) g) h) .
Lösung
0/7 aufgedecktAbruf-Quiz
Frage 1 / 3Für eine stetige Zufallsvariable X gilt P(X = x) = …